DATENBANKDIEBSTAHL BEI US-BANK

Ende Juli ereignete sich eine der größten Datenpannen der nordamerikanischen Finanzbranche. Eine Hackerin soll sich Zugang zu über 100 Millionen Datensätzen von Kreditantragstellern verschafft haben. Die Betroffen waren überwiegend Bankkunden aus Nordamerika.

Nach Angaben der Bank seien persönliche Daten von Kreditkartenanträgen und Kreditkarten betroffen. Hierzu zählen Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adresse, Geburtsdaten und Angaben zum Einkommen oder Informationen zur Kreditwürdigkeit und Verfügungslimits.

Die Hackerin soll zuvor, als Software-Entwicklerin bei dem von der Bank eingesetzten Cloud-Anbieter beschäftigt gewesen sein. Der Datendiebstahl soll ursächlich durch eine falsch konfigurierte Firewall ermöglicht worden sein.

Bevor der Diebstahl aufgedeckt wurde soll die Beschuldigte bereits Daten über soziale Medien veröffentlicht haben. Die eigentliche Aufdeckung der Straftat wurde durch einen Hinweis per E-Mails ausgelöst.

Die Bank entschuldigte sich in der Zwischenzeit bei den betroffenen Bankkunden. Der entstandene Schaden wird von Seiten der Bank auf 100 bis 150 Millionen US-Dollar geschätzt.

Der Hackerin drohen im Falle einer Verurteilung 5 Jahre Haft und eine Geldbuße von 250.000 US-Dollar.

Es bleibt abzuwarten wie die zuständigen US-Behörden auf den Vorfall reagieren und welche Konsequenzen Sie hier ziehen werden.

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